China Reisen » Reiseziele > Provinzen > Yunnan > Dali
Dali
Ein beliebtes Ausflugsziel in Dali sind die Drei Pagoden aus Ziegelsteinen, nordwestlich vor der Stadt, am Fuße des Gangshan Berges.
Eine Flugstunde westlich von Kunming liegt Dali (chinesisch: 大理市), wo Sie das Alltagsleben in einem Dorf der Bai-Chinesen erleben können. Hier gibt es den weißen Yunnan Tee, schauen Sie den Bai -Mädchen beim Tanzen zu oder erwerben Sie lokales Kunsthandwerk.
Als kreisfreie Stadt setzt Dali sich praktisch aus zwei unterschiedlichen Städten zusammen: Dem alten Dali, der Hauptstadt des alten Reiches Nanzhao (chinesisch: 南诏) und dem neuen Xiaguan. Die Altstadt ist für ihre Drei Pagoden des Chongsheng-Klosters (chinesisch: 崇圣寺三塔) bekannt. Die Stadt Dali hat eine Fläche von 1.468 km² und ca. 590.000 Einwohner (Ende 2004).
Ausser den Drei Pagoden des Chongsheng-Klosters (chinesisch: 崇圣寺三塔), das historische Wahrzeichen Dalis gibt es nochweitere Sehenswürdigkeiten in Dali. Die Ruinen der Stadt Tianhe, die antike Hauptstadt waehrend des Nanzhao Koenigreiches; die Dehua Stele; die Ruinen der Stadt Yangjuhu (einst Hauptstadt des Dali Koenigreiches und spaeter die neue Hauptstadt des Nanzhao Koenigreiches); sowie der Gedenkstein der Eroberung Yunnans durch den ersten Kaiser der Yuan Dynastie und der Gantong Tempel. Gelegenheiten, die Sitten und Braeuche der Der Bai kennenzulernen gibt es nicht oft, aber doch: Die neu entwickelte "Jade-Guertel-Route" im Cangshan Gebirge ist ueber 20 Kilometer lang; der traditionelle "Maerz-Markt" der Bai wird an jedem 15. Maerz des chinesischen Mondkalenders gehalten, der "Raoshanlin" (eine Art Tanz der Bai) wird am 23 April des Mondkalenders gefeiert, und das "Schmetterlings-Treffen" wird am 15 April abgehalten.
Der Autonomen Praefektur der Bai Nationalitaet Dali sind eine Stadt und elf Kreise untergliedert. Die Hauptstadt heisst Dali und hat in seinem Einzugsgebiet die Stadt Xiaguan und die Altstadt Dali. Zu den vielen Sehenswuerdigkeiten in der Region zaehlen unter anderem das Cangshan Gebirge, der Erhai See, die Schmeterlings Quelle, der Jizu Berg (im Kreis Bingchuan), der Shibao Berg (im Kreis Jianchuan), und der Weibao Berg ( im Kreis Weishan). Meist besucht von In- und Auslaendischen Touristen ist allerdings die Altstadt Dali. Sie ist bekannt als "Das Paradies der Rucksacktouristen" in China. So beliebt ist diese Stadt, dass auslaendische Touristen manchmal monate- oder jahrelang dort verbringen, zumeist um die faszinierenmde Kultur der Bai zu beobachten und zu studieren. In der Innenstadt liegt eine Strasse, die wegen ihrer vielen Kaffeehaeuser, westlicher Restaurants und Boutiquen auch die "Auslaenderstrasse" genannt wird. Scheinbar sind die Bai, die dort Geschaefte machen alles Sprachentalente!
Die Stadt Dali blickt auf eine lange Geschichte zurück und verfügt außerdem über ein reiches kulturelles Leben. Zu recht wird sie daher auch als eine der berühmtesten antiken Kulturstädte Chinas bezeichnet.
Dali ist die Hauptstadt des Autonomen Bezirks der Bai Minorität, welche 65% der Bevölkerung ausmacht. Die Stadt ist stark durch die Bai (chinesisch: 白族)geprägt wurden. Insgesamt leben 25 verschiedene Minoritäten in der Region und tragen zu ihrem kulturellen Reichtum bei. Die zahlreichen traditionellen Feste geben den Besuchern die Möglichkeit die Kultur der einzelnen Nationalitäten besser kennezulernen.
Die Landschaft ist vor allem durch Berge und den Erhai See geprägt. Der Berg Cangshan und der Erhai See gehören zu den schönsten Attraktionen der Region.
Das Stadtbild ähnelt einem Schachbrett, das von einer Stadtmauer umgeben wird. Die Stadt setzt sich aus fünf quer und sechs längs verlaufenden Straßen zusammen. Die Stadttore mit ihren Wachtürmen sind erstaunlich gut erhalten. Die Stadt ist in Altstadt und Xiaguan, den neueren Bereich unterteilt. Vor allem die Altstadt mit ihrer Straße für Ausländer zieht regelmäßig viele Besucher an.
Bereits vor 4.000 Jahren ließen sich die ersten Bai in der Gegend des heutigen Dalis nieder. In den folgenden Jahrhunderten gehörte die Region teilweise dem großen chinesischen Reich an, war aber teils auch selbständig. Dali blieb dabei immer eine wichtige Verbindung zwischen China und Indien, sowohl was den Austausch von Gütern als auch von Gedankengut angeht. Dies spiegelt sich auch noch im heutigen Dali wieder.
























Mit unserer interaktiven 
