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Dörfer in Anhui
Die Dörfer in Anhui repräsentieren die Huizhou-Kultur.
Die im Süden der Provinz Anhui (chinesisch: 安徽) gelegenen alten Dörfer umfassen den in den letzten Jahren der Tsing-Dynastie, in den Südgebieten vom Yangtse-Fluss, in der Provinz Anhui, gestalteten Komplexe von Wohnhäusern, Ahnentempeln, Lehranstalten u.v.m. Sie repräsentieren die Huizhou-Kultur. Xidi und Hongcun gehören zu den bedeutendsten alten Dörfern im Süden von Anhui. Im November 2001 wurden Xidi und Hongcun gleichzeitig als Weltkulturerbe ausgewählt.
Hongcun
Hongcun (chinesisch: 宏村古建筑群) liegt im Kreis Yi der Stadt Huangshan der Provinz Anhui (chinesisch: 安徽). Wegen ihrer Höhe ist die Stadt oft in dicke und farbenprächtige Wolken gehüllt. Die Stadt sieht dann aus wie in einer klassisch chinesischen Landschaftsmalerei. Deswegen nennt man Hongcun „Dorf in der chinesischen Malerei".
Die Vorfahren in Hongcun waren die erste Gruppe, die die Bionik verwendeten. Sie planten und bauten das Dorf und ein Flussnetz nach der Rind-Figur. Das wurde als ein Wunder der Architektur bezeichnet und das Design kann als einzigartig in China betrachtet werden.
Es gibt bisher über 140 gut erhaltende Wohnhäuser aus der Ming- und Tsing-Dynastie im ganzen Dorf. Die berühmten Sehenswürdigkeiten sind z. B. die Chengzhi Halle und die Nanhu Lehranstalt.
Die Chengzhi Halle wurde „die Verbotene Stadt des Volks" genannt und von den Salzkaufleuten der Tsing-Dynastie geplant und durchgeführt. Die Fläche beträgt über 2 000 km2 und das Gebäude wurde in der Ziegel- und Holz-Struktur gestaltet. Es ist großartig und die Bautechnik ist sehr sorgfältig. Der Holzschnitt auf Querbalken, Ochsenkopfkapitellen, Toren und Fenstern in der Haupthalle ist so mannigfaltig und kompliziert und die Figuren darauf sind so zahlreich, dass die Chengzhi Halle als „Museum der Holzschnittkunst im Hui-Stil" bezeichnet wird.
Xidi
Xidi (chinesisch: 西递村古建筑群) befindet sich im Kreis Yi am südlichen Fuß des Huangshan-Bergs. Das Dorf ist schiffsförmig und hat über 300 Familien und 122 vollständig erhaltene alte Volkhäuser. Es ist als „Miniatur der chinesischen traditionellen Kultur" und als „Museum der chinesischen Volkhäuser aus der Ming- und Tsing-Dynastie" zu betrachten.
Der Boden aller Straßen und Gassen hier ist mit lokalem Stein gepflastert und die alten Gebäude sind meist aus Holz mit einer Ziegelwand. Holzschnitt, Steinmeißelei und Ziegelschnitt sind auf den Gebäuden vielfältig und reichhaltig vorhanden. Sie sind Beispiele der chinesischen Architekturkunst der Anhui-Strömung. Heute'sind über 20 Sehenswürdigkeiten wie der Pavillon Lingyun und Dafudi für Touristen zugänglich.
Dafudi ist ein Pavillon an der Straße, eigentlich war er für die Beobachtung der Landschaft gebaut worden. Auf dem Gebäude hängt ein Schild mit 6 großen Schriftzeichen: „Wohnhäuser in Taohuayuan" ( Taohuayuan bedeutet Herkunft der Pfirsichblüten). Interessant ist, dass man heutzutage das Gebäude als Ort der Männerwahl verwendet. Diese Szene wird oft in Fernsehsendung, die im alten chinesischen Stil gemacht wurde, gezeigt. Das Fräulein steht im Pavillon mit einem aus Seidenstreifen geflochtenen Ball und wirft diesen ihrem Lieblingsmann zu. Dieser kann dann ihr Ehemann werden. Heute ist das Dorf Dafudi bekannt für diese Lsmdessitte.




























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