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Kuqa Schlucht
Der Kuqa-Fluss, ein Zufluß des Tarim, ergießt sich in die fünf Kilometer langen Kuqa Schlucht im Autonomen Gebiet Xinjiang.
Im südlichen Tianshan-Gebirgszug (chinesisch: 天山区) etwa 65 km nördlich des Stadt Kuqa (chinesisch: 库车) im Autonomen Gebiet Xinjiang (chinesisch: 新疆維吾爾自治區) in Nordwestchina findet man die Kuqa Schlucht (chinesisch: 天山库车大峡谷), die mit rotem Sandstein und zahllosen durch die Natur geschaffenen oder religiösen Skulpturen beeindruckt.
Der Kuqa Fluss (chinesisch: 库车河), ein Zufluß des Tarim (chinesisch: 塔里木河), ergießt sich in eine fünf Kilometer langen Schlucht. Sie liegtetwa 1600 Meter über dem meeresspiegel. Der Höchste Gipfel in diesem Gebiet erreicht etwa 2000 Meter, die Kuqa Schlucht (chinesisch: 天山库车大峡谷) ist an der engsten Stelle nur 1,5 Meter breit. Die Uiguren (chinesisch: 维吾尔族) nennen diesen Ort „Kiziliya“, was soveil wie „rote Klippen“ bedeutet. Als das Tianshan Gebirge (chinesisch: 天山区) entstand, wurden diese roten Gesteinsschichten immer wieder aufgefaltet und gebrochen. Durch die Erosionen wegen Wind und Wasser wurden schroffe Felsformationen gebildet. Obwohl die Kuqa Schlucht (chinesisch: 天山库车大峡谷) sich in einem Trockengebiet im Landesinneren befindet, fließen hier dennoch zu jeder Jahreszeit klare klare Bäche und quellen. Bei Sonnenaufgang und Sonneuntergang entsteht jeweils ein größerer Windzug, die Nebel füllt ide Schlucht und man wird von verschiedenen Farbspilen, gepaart mit Licht und Schatten beeindruckt.
Kuqa (chinesisch: 库车) war ein altes buddhistisches Königreich an der Seidenstraße, welches bis zum 8. Jahundert ein unabhängiger Staat war. Mit der Ankunft des Islams im 9. Jarhundert wurden die Spuren der buddhistischen Vergangenheit überdeckt. Doch erst vor kurzem wurde eine Grotte mit unzähligen Buddhas gefunden. Sie befindet sich etwa 70 km westlich von Kuqa und soll aus der Blütezeit der Tang-Dynastie (617-907) stammen. Es gibt zahlreiche Wandgemälde von unschätzbaren Wert in dieser Grotte. Man vermutet in den Grotten des Tianshan Gebirgszug noch unzählige dieser historisch wertvollen Funde. Heute ist Kuqa eine moderne Stadt chinesischer Prägung, am nördlichen Rand der Taklamakan-Wüste gelegen, und ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. In der 400.000 Einwohner-Stadt gibt es dank der naheliegenden Ölfelder petrochemische Industrie und Öl-Raffinerien, sie gilt als relativ wohlhabend. In offiziellen chinesischen Darstellung wird Kuqa als Muster der wirtschaftlichen Entwicklung in Xinjiang (chinesisch: 新疆維吾爾自治區) gepriesen.

























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