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Laserquest in China
Laserquest hat sich in China zwischenzeitlich zum Volkssport entwickelt.
Ego-Shooter, im englischen auch First-Person Shooter genannt, sind wie jeder weiß wahrhaftig nichts Neues. Ein anderer Ego-Shooter hat den Namen Laserquest und setzt, im Gegensatz zu den Computerspielen Spielen wie Doom 3 oder Counter-Strike, Ausdauer und körperliche Geschicklichkeit voraus. Ein ebenfalls wichtiger Unterschied zu Computerspielen ist der beileibe vorhandene gesellschaftliche Aspekt. Nicht allein zuhause , sondern real und in Gesellschaft mit bist zu 60 oder mehr Personen wird Laserquest gespielt. Wer als Kind einmal Cowboy und Indianer gespielt hat, kann das grundsätzliche Prinzip von Laserquest verstehen. Erschießen und erschossen werden, so kann Laserquest mit einem Satz erklärt werden.
Laserquest, auch Laser Tag gannannt, ist ein Spiel, bei dem mehrere Spieler versuchen, verschiedenartige Aufgaben auf einem speziellen Gelände oder Räumen zu erfüllen haben. Nicht ohne Grund handelt es sich oft um verlassene Fabrikgelände oder Parcours, die extra für Laserquest angelegt wurden. Als Waffen stehen den Spielern ungefährliche waffenähnliche Infrarotsignalgeber zur Verfügung und simulieren damit einen Schusswechsel. Die Örtlichkeiten, in denen das Spiel ausgetragen wird, werden häufig als Arena bezeichnet. .
Laserquest ist vergleichbar mit Paintball oder Airsoft, wobei Lasergame gänzlich schmerzfrei ist, da hier nicht konkret geschossen wird. Paintball ist ein Mannschaftssport, bei dem Gegenspieler mit Hilfe von Druckluft- oder Gasdruckmarkierern und Farbgeschossen markiert werden. Markierte Spieler müssen das Spielfeld verlassen. Treffer werden durch eine spezielle Ausrüstung elektronisch registriert. Durch die elektronische Auswertung erhält der Lasergamer in den Arenen am Spielende eine genaue Auswertung, wer wen wie oft getroffen hat inklusive Trefferquote.
In China wird Laserquest kurz "CS" genannt. Dies ist nicht verwunderlich, denn im Grunde orientiert sich Laserquest eben an dem Computer Egoshooter "Counter-Strike". In den Randbezirken von Peking und in den ländlichen gebieten von China, sind die "CS-Arenen" fast an jeder Ecke zu finden. Laserquest scheint ein Volkssport in der Volksrepublik China geworden zu sein. Annähernd niemand der "CS" nicht kennt und fast niemand, vor allem unter der Mittelschicht, die es nicht schon zumindest einmal gespielt haben. Ein paar sehen es wirklich spielerisch, andere hingegen wirken nahezu ernst. Während die einen eine viel zu große Uniform tragen und der Helm schon so gut wie vom Kopf rutscht, stecken andere Unsummen in echte oder realistische Uniformen und steigern sich auch regelrecht in den Spielverlauf ein.
Touristen, die bei Chinareisen selbst einmal "CS" spielen möchten, haben diesbezüglich unzählige Optionen. Es reicht ein Tagesausflug ins Grüne oder man bucht den umstrittenen Spass bereits im Hotel. Die Kosten sind abhängig von der Spielzeit, dem Gelände und dem Anbieter. Ab umgerechnet 10.- Euro kann man bereits bei zahlreichen Abietern an Laserquest in China teilnehmen.

























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