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Litschi-Bucht
Die Litschi-Bucht und der Donghao-Fluss.
Die Litschi-Bucht und der Donghao-Fluss sind zwei Orte in Guangzhou, die zur Verbesserung des Stadtbildes vor den Asian Games saniert wurden.
Die Litschi-Bucht
Genauer gesagt enthält die Litschi-Bucht nicht nur einen Fluss, sondern die Flüsse im Einzugsgebiet im Westen der Altstadt (heute in Liwan-Bezirk). In der alten Zeit zählte die Litschi-Bucht zu einer der schönsten und bekanntesten Sehenwürdigkeit. Es wird gesagt, dass der erste Kaiser der Han-Dynastie Lu Jia nach Guangzhou entsandte, um dem damaligen Nanyue-Kaiser zur Kapitulation zu überreden. Danach entwickelte Lu Jia die Litschi-Bucht zu einer Sehenwürdigkeit. In der Tang-Dynastie wurde in diesem Gebiet ein Park aufgebaut. In der südlichen Han-Dynastie lag hier der königliche Park. Wenn die Litschi jedes Jahres reif wurden, traf sich der Kaiser mit seinen Konkubinen und den Beamten, um sich zu vergnügen und die Litschis anzuschauen und zu genießen. In der Ming- und Qing-Dynastie war die Litschi-Bucht immer noch einer der beliebsten Reiseorte, obwohl sich mit der Zeit schon viel veränderte. Außerdem war die Bucht nicht mehr nur für den Kaiser zugänglich, sondern wurde für die Allgemeinheit geöffnet. Man konnte mit einem Vergnügungsboot singend oder sich unterhaltend den Fluß entlang fahren, um die Aussicht auf beide Ufer zu genießen und einfach eine schöne Zeit zu haben.
In den zwanziger und dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts stieg die Bevölkerungszahl mit der Entwicklung der Stadt stark an. Die Litschi-Bucht wurde zu einem Wohngebiet für Bauern und arme Leute. Um möglichst viel Wohnplatz zu erhalten, wurden die Bäumen abgeholzt. Hinzu kommt, dass die Industrialisierung zu einer sehr schweren Umweltverschmutzung führte, weswegen nichts mehr angepflanzt werden konnte. In den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts wurden die Wasserläufe bedeckt. Danach verschwand die ehemalige wunderschöne Litschi-Bucht buchstäblich. Im Jahr 1999 beschloss die Regierung des Liwan-Bezirks, die Litschi-Bucht wieder aufzubauen. Nach einer langen Zeit war der Wiederaufbau 2010 fertig. Die Litschi-Bucht zeigte den Touristen ihr neues Gesicht.
Es gibt einige Orte an den Ufern der Litschi-Bucht, die sehenswert sind. Am Anfang der Litschi-Bucht ist der taoistische Renwei-Tempel aus der Song-Dynastie (1052) zu besichtigen. Am Fluss steht die Wen-Pagode aus großen blauen Ziegeln, die in der Ming-Dynastie gebaut wurde. Die Pagode ist 13,6 m hoch. Daneben steht ein Baum, der 157 Jahre alt ist; in der Nähe davon liegt die Longjin-Brücke, die dem Verkehr der Litschi-Bucht dient. Am Ende der Brücke befindet sich ein typisches Haus aus dem alten Guangzhou. Inzwischen ist es ein Museum der Kultur des Liwan-Bezirks. Darin kann man sich über Baustil, Geschichte sowie Gebräuche aus vergangenen Zeiten informieren. Desweiteren sind noch ehemalige Wohnsitze von berühmten Persönlichkeiten erhalten geblieben. Nach den Besichtigungen kann man sich mit den Spezialitäten von Imbisshändlern am Ufer stärken.
Der Donghao-Fluss
Der Donghao-Fluss ist mit einer Länge von 5 km ein natürlicher Nebenfluss des Perlflusses und stammt aus dem Baiyun (weiße Wolke)-Berg. Der Donghao-Fluss war früher der Stadtgraben von Guangzhou, bis zur Ming-Dynastie war er ein Verkehrsfluss im Osten der Stadt und lieferte den Leuten sauberes Trinkwasser. Wie die Litschi-Bucht wurde der Donghao-Fluss in den letzten Jahren in der mit der Industrialisierung einhergehenden Umweltverschmutzung sehr stark kontaminiert. Auch die alten baufälligen Häuser an beiden Ufern beeinträchtigten das Stadtbild. Vor diesem Hintergrund beschloss die Regierung, die Wasserqualität des Donghao-Flusses zu verbessern und das gesamte Einzugsgebiet zu sanieren.
Nun erstahlt der Donghao-Fluss in neuem Glanz. Zuerst ist das Wasser viel sauberer geworden, das früher stank. Das Wasser erreicht nun das Kriterium der Stufe IV, das heißt, dasss das Wasser transparent, geschmacklos, klar und anfassbar ist. Die Umwelt wurde mit neuen ökologischen und umweltfreundlichen Technologien immer besser. Man kann überall grün sehen und befindet sich in einem Gebiet voller Lebenskraft. Neben der Sanierung der Umwelt wurden auch kulturelle Elemente neu entwickelt. Es gibt mehrere Pavillons, Wandmalereien, Statuen und ehemalige Wohnsitze von berühmten Persönlichkeiten zu entdecken. Zudem wurden die Häuser von Anwohnern renoviert und einige Leute haben sich schon mit ihrem Geschäft niedergelassen.
























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