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Nanwan See
Nanwan See - Wasser, Inseln, Affen und Seidenreiher - ein kleines Paradies.
Der Nanwan-See (chinesisch: 南湾湖) liegt etwa fünf Kilometer südwestlich von Xinyang (chinesisch: 信阳) in der Provinz Henan (chinesisch: 河南). Der See hat eine Fläche von 75 Quadratkilometern, er ist also zwölfmal so groß wie der Westsee. Im Nanwan-See (chinesisch: 南湾湖) liegen zudem noch mehrere Inseln, auf denen Vogel- oder Affenpopulationen leben. In der Nähe des Sees ist ein großflächiger Urwald (chinesisch: 原始森林) gut erhalten.
Die Bauern, die in der Nähe leben, führen die lange Tradition des Teeanbaus fort. Manche leben auch von der Fischerei.
Mehrere kleine Inseln erheben sich aus dem Wasser. Etwa drei bis vier Kilometer vom Seeufer entfernt liegt die Insel Baguashan, zu Deutsch "Hügel der Diagramme". Fünf Kilometer südwestlich vom Hügel der Diagramme entfernt ist die "Insel der Vögel". Genau gesagt die "Insel der Seidenreiher". Die Einheimischen sagen, eigentlich heiße die Insel Paifang (chinesisch: 牌坊), weil darauf ein Ehrentor stehe. Gegen Ende der Qing-Dynastie (chinesisch: 清朝) vor rund 100 Jahren hat eine Witwe trotz vieler Schwierigkeiten ihren Sohn aufgezogen. Ihre Geschichte hat einen Mandarin so sehr berührt, dass er ihr zu Ehren auf der Insel ein Ehrentor errichten ließ, um so an sie zu erinnern. In der Feudalzeit wurde es als sehr tugendhaft angesehen, wenn eine Frau nach dem Tod ihres Mannes nicht mehr heiraten wollte. Mit der Zeit gerät die Geschichte der Witwe aber immer mehr in Vergessenheit. Die Vogelpopulation auf der Insel wächst hingegen. Man nennt die Insel daher die Insel der Vögel.
Unter den vielen Zugvögeln, die auf der Insel leben, sind vor allem die Seidenreiher (chinesisch: 白鹭) bekannt. Der Seidenreiher (chinesisch: 白鹭) ist auch ein wiederkehrendes Motiv in der chinesischen Poesie. Dichter haben oft die Seidenreiher des Nanwan-See (chinesisch: 南湾湖) beschrieben. Viele Besucher fragen sich natürlich, warum die Seidenreiher (chinesisch: 白鹭) ausschließlich auf dieser Insel nisten, wo es doch im Nanwan-See (chinesisch: 南湾湖) mehr als 60 Inseln gibt. Die Antwort liegt in der Vegetation auf der Insel. Vor allem die Blätter der Seidenraupen-Eiche strömen einen Duft aus, der den Seidenreihern (chinesisch: 白鹭) sehr gut gefällt. Außerdem mäandern Flüsse durch die Insel, in denen die Vögel reichlich Fische und Krabben finden. Zwischen März und November leben auf der Insel etwa 100.000 Seidenreiher (chinesisch: 白鹭). Auf der Insel leben große Scharen von Vögeln, viele von diesen kennen viele nicht. Auch in Zoos findet man diese Vögel eher selten.
Eine weitere Attraktion am Nanwan-See (chinesisch: 南湾湖) ist die Affeninsel. In einem Spießtannenhain lebt eine Affenpopulation, die aus dem Taihang-Gebirge (chinesisch: 太行山) hierher gebracht wurde. Die Affen haben keine Angst vor Menschen. Das Klima in der Nähe des Nanwan-See (chinesisch: 南湾湖) ist gut geeignet für die Affen. Hier sind viele Bäume wie etwa die Seidenraupen-Eiche oder die Kastanienbäume. Manche von ihnen sind sogar mehrere Jahrhunderte alt. Die Affen essen gerne Kastanien oder Kamelien.
Unweit des Sees befinden sich auch noch viele Teeplantagen, auf denen der landesweit bekannte grüne Tee der Marke Xinyang Maojian (chinesisch: 信阳毛尖)angebaut wird. Der edle grüne Tee (chinesisch: 绿茶) wird seit ungefähr 2.000 Jahren in Xinyang (chinesisch: 信阳) angebaut.
Das Geheimnis der hohen Qualität des Tees liegt vor allem in der geographischen Lage. Es gibt dort fünf Berge: Cheyun, Jiyun, Lianyun, Yunwu und Tianyun. Schon an den Namen erkennt man, dass die Berge hoch und nebelig sind, "Yun" (chinesisch: 云), genauer "Yuncai" (chinesisch: 云彩) heißt nämlich auf Deutsch "Wolke". All dies sind also ideale Voraussetzungen für guten Tee.
























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