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Niujie Moschee
Die Niujie Moschee hat eine Bodenfläche von mehr als 5800 qm und besteht aus drei hintereinanderliegenden Höfen mit Räumen zu allen vier Seiten.
Diese Moschee wurde im zweiten Regierungsjahr des Song-Kaisers Taizong, 996, als zunächst verhältnismäßig kleine Anlage erbaut. Mehr als 300 Jahre später wurde die Niujie Moschee dann zu einem der vier amtlichen Tempel der Ming-Dynastie und auf Kosten der Regierung ausgebaut. In der Regierungsperiode des Qing-Kaisers Kangxi wurde sie schließlich auf das jetztige Ausmaß vergrößert.
Die Niujie Moschee (chinesisch: 牛街清真寺) liegt in der Niujie-Straße im Xuanwu-Bezirk (chinesisch: 宣æ¦åŒº) in der Südstadt Pekings (chinesisch: 北京).
Die Niujie Moschee hat eine Bodenfläche von mehr als 5800 qm und besteht aus drei hintereinanderliegenden Höfen mit Räumen zu allen vier Seiten. Sie ist die größte Moschee in Peking. Vor ihr steht das Wangyuelou (Mond-Beobachtungs-Gebäude), das zur Zeitbestimmung durch die Beobachtung der Sterne diente, und hinter ihr das Bangkelou, von dem die Moslems zum Gottesdienst gerufen werden. Wie in anderen Moscheen gibt es auch hier Waschungsräume, Vorlesungssäle und Wohnungen für die Imams usw.
Die Gebetshalle befindet sich in der Mitte der Anlage und ist deren Hauptgebäude. Das Bauwerk ist mit 42 Räumen ziemlich groß angelegt und völlig aus Holz konstruiert. Die Halle gliedert sich in drei Teile: Der westliche Teil ist der Erdhöhlenpalast, ein aus der Song-Dynastie stammender Gewölbebau; der mittlere Teil ist ein ming-zeitlicher Bau und weist einen ausgeprägt arabischen Charakter auf; die östlichen drei Räume sind Bauten aus der Qing-Dynastie. So ist die Haupthalle ein Gebäude, das Bauten aus der Song-, Ming- und Qing-Zeit sowie den chinesischen und arabischen Baustil in sich vereinigt.
Außerdem gibt es in der Moschee drei Steintafeln aus der Ming-Zeit. Eine davon ist in äußerst gutem Zustand erhalten. Die Schriftzeichen darauf sind deutlich zu erkennen. Es sind historische Aufzeichnungen über die Ernennung dieser Moschee zum amtlichen Tempel. Hinter ihr befinden sich die mit Steintafeln versehenen Gräber zweier Akhunds, die zur Regierungszeit des ersten Yuan-Kaisers Kubilai lebten. Sie waren aus Zentralasien bzw. aus Westasien in die chinesische Hauptstadt gekommen, um den Islam zu predigen.

























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