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Nuanquan
Die Gemeinde Nuanquan liegt im Westen des Kreises Yuxian in der Provinz Hebei rund 244 Kilometer von Peking entfernt an der Grenze zur Provinz Shanxi.
Die Gemeinde Nuanquan selbst liegt im Westen des Kreises Yuxian. Nuanquan gehört zu Recht zur zweiten Liste der historischen Gemeinden Chinas. Ihre Berühmtheit verdankt die Gemeinde Nuanquan den alten Festungsanlagen, Tempeln, Wohnhöfen und "Da Shu Hua", einem speziellen und wohl einzigartigen Feuerwerk.
Die Gemeinde Nuanquan war in der Vergangenheit militärisch sehr wichtig. Sie war eine der Festungen im Norden Chinas. Damals blühten in der Gemeinde die Eisenherstellung sowie die Handwerkskunst. Die Wohnhöfe im Westen der Gemeinde sind besonders typisch. Sie verbinden den Baustil der Provinz Shanxi und den Baustil des Pekinger Vierseithofs.
Bilder aus Nuanquan
"Da Shu Hua" (chinesisch: æ‰“æ ‘èŠ±), eine spezielle Art von Feuerwerk zum chinesischen Laternenfest, ist eine der typischen feierlichen Veranstaltungen in der Gemeinde Nuanquan. Dabei wird auf eine Wand geschmolzenem Eisen geworfen. Weil die Funken dabei wie blühende Bäume aussehen, hat der Brauchtum den Namen "Da Shu Hua" das mit "den Baum zum Blühen schlagen" übersetzt werden kann.
Das Laternen- oder Yuanxiao-Fest ist ein traditioneller chinesischer Feiertag, der das mehrtägige Neujahrsfest abschließt. Seine Ursprünge reichen bis in die Han-Dynastie (206 v. Chr.-220 n. Chr.) zurück. Wie lange es schon das "Da Shu Hua" in Nuanquan gibt ist nicht ganz sicher. Einige sagen, dass es schon seit 500 Jahren von einer Generation zur anderen weitergegeben wird, ander sprechen sogar von 1.000 Jahren. Sicher ist jedenfalls, dass es heute Nuanquan nur noch neun Männer gibt, die in der Lage sind, ein "Da Shu Hua" zu machen. Der Meister des "Da Shu Hua" scheint es wie seine Vorfahren schon in die Wiege gelegt bekommen zu haben. 42 Generationen seiner Familie haben Jahr für Jahr den "Baum zum Blühen geschlagen".
Heute wird das "Da Shu Hua" auf einem extra eingerichteten Platz aufgeführt. Die Besucherzahlen sind einfach gewaltig, trotz der hohen Eintrittskosten von 160,- RMB. Früher, wurde das glühende geschmolzene Metall gegen die Stadtmauer geworfen. Noch heute kann man Metallreste an den zum Teil noch recht gut erhaltenen Stadttoren erkennen.
Das "Da Shu Hua" wurde inzwischen in die Liste des immateriellen Kulturerbes der Provinz Hebei aufgenommen.
























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