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Die östlichen Qing Gräber
Die Grabanlage der Kaiserinwitwe Cixi gilt als die beste unter den Qing-Gräbern.
In den östlichen Grabstätten (chinesisch: 清东陵), im Kreis Zunhua (chinesisch: 遵化), etwa 125 km von Peking entfernt in der Provinz Hebei (chinesisch: 河北), wurden fünf Qing-Kaiser mit ihren Frauen, Konkubinen und Prinzessinnen bestattet. Die 15 Gräber, darunter das Grab der bekannten Kaiserinwitwe Cixi (chinesisch: 慈禧太后), bilden eine imposante Grabgruppe, die bis heute erhalten ist. Der Changrui-Berg schützt die Gräbergruppe wie ein natürlicher Schirm. Am südlichen Fuß des Berges ziehen sich die Gräber von Osten nach Westen über eine 48 qkm große Fläche hin.
1663 begannen hier die Bauarbeiten für das Grab von Kaiser Shunzhi. Der Baustil ähnelt dem der 13 Ming-Gräber. Auf einem 12 m breiten, mit Ziegeln gepflasterten "Heiligen Weg" reihen sich ein großes rotes Tor, große und kleine Ehrenbogen, Steinstatuen, die Long´en-Halle und der Minglou (Pavillon der Klarheit) hintereinander. Auf einem Gedenkstein am großen Ehrenbogen sind das Leben und die Verdienste von Kaiser Shunzi festgehalten, und am kleinen Ehrenbogen sind die Ehrennamen des Kaisers, die er nach seinem Tod trug, in mongolischer, chinesischer und mandschurischer Schrift eingraviert.
Der Minglou ist das höchste Gebäude der Grabstätte. Pavillons mit Dächern aus gelb glasierten Ziegeln zeigen an, dass hier ein Kaiser oder eine Kaiserin bestattet ist, und solche mit grün glasierten Ziegeln zeigen die Grabstätte einer Konkubine an. Das Grab des Kaisers ist größer als das der Kaiserin und das der Kaiserin größer als das Grab einer Konkubine.
Genau wie bei den 13 Ming-Gräbern stehen auf beiden Seiten des "Heiligen Weges" steinerne Menschen- und Tierfiguren.
Der bereits freigelegte unterirdische Palast Yuling (chinesisch: 裕陵) weist eine traditionelle Gewölbestruktur aus Stein auf. Die drei Säle, die durch vier Steintüren miteinander verbunden sind, sind in der Form des chinesischen Schriftzeichens "Herr" angeordnet. Der Palast ist 54 m lang und 327 qm groß.
Yuling (chinesisch: 裕陵) ist für seine ausgezeichneten Meißelarbeiten bekannt. Aus schneeweißem Stein wurden die acht Bodhisattwas und die vier Himmelskönige sowie unzählige kleine Buddhastatuen und buddhistische Lehrsätze in Sanskrit und in tibetischer Schrift gemeißelt.
Die Grabanlage der Kaiserinwitwe Cixi gilt als die beste unter den Qing-Gräbern. Die große Halle ist von Steinbalustraden mit Drachen-, Phönix-, Wellen- und Wolkenmustern umgeben. Insbesondere die Steinplatte mitten auf dem Treppenaufgang vor der Halle mit der Abbildung "Drachen und Phönix spielen mit einer Perle" stellt eine ausgezeichnete Arbeit dar. Innerhalb der Halle schließlich befindet sich eine Abbildung "Fledermäuse umfassen das Schriftzeichen Shou" (dieses Schriftzeichen bedeutet Langlebigkeit). Dieses Muster ist in Ziegel eingraviert und vergoldet. Um alle Säulen in dieser Halle winden sich vergoldete Drachen.
Der unterirdische Palast der Kaiserinwitwe Cixi, der erste freigelegte unterirdische Palast einer Kaiserin in China, kann besichtigt werden. Er ist aus weißem Marmor gebaut und verfügt ebenfalls über schöne Meißelarbeiten.


























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