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Qinghe
Geheimnisvolle alte Gräber im Kreis Qinghe
Xinjiang (chinesisch: 新疆) wird von Archäologen als das letzte Gebiet der Welt bezeichnet, wo im 21. Jahrhundert wichtige archäologische Funde gemacht werden können. Mit seiner langen Geschichte und alten Kultur zieht Xinjiang immer mehr in- und ausländische Archäologen an. Besonders erwähnenswert ist der Kreis Qinghe (chinesisch: 青河), der in den letzten Jahren eine große Anziehungskraft auf Historiker und Archäologen ausgeübt hat.
Qinghe (chinesisch: 青河) liegt am südöstlichen Fuß des Altay-Gebirges (chinesisch: 阿尔泰山脉) und grenzt im Norden an die Mongolei (chinesisch: 蒙古国). Schon vor 8000 Jahren beschäftigten sich die örtlichen Einwohner mit der Jagd und Fischerei. In der Qin- und Han-Zeit (211 v. Chr. bis 220) florierte hier der Goldhandel. Anfang des 13. Jahrunderts passierte Dschingis Khan (1162-1227), Häuptling der Mongolen, mit seiner Armee während der Feldzüge mehrmals durch Qinghe bis nach Mitteleuropa. Im Laufe der Jahrtausende wurden in Qinghe viele historische Spuren hinterlassen. Heute sieht man in Qinghe über 50 alte Gräber, viele "Hirsch-Steine", Felsbilder und die Ruine der "Straäe von Dschingis Khan".
Diese alten Gräber befinden sich in dem 6 km langen und 3 km breiten Flusstal von Sandao Haizi (chinesisch: 三道海子) im Altay Gebirge (chinesisch: 阿尔泰山脉). Jedes Grab besteht aus großen Steinblöcken, die verschiedene Muster bilden. Das größte Grab wird von den örtlichen Einwohnern als "Aoshi" bezeichnet. Es ist 22 m hoch und hat einen Sockel mit einem Durchmesser von 92 m. Rings um den Sockel gibt es zwei mit Stein belegte Kreise. Der innere Kreis ist 7 m breit. Der äußere Kreis liegt 70 m von dem Grabhügel entfernt und ist 700 m lang und 5 m breit. Zwischen dem Grabhügel und dem äußeren Kreis gibt es vier Steinwege, die ein Kreuz bilden. Dieser Steinhaufen ist ein Streitpunkt unter Fachleuten. Manche meinen, dass es das Grab von Gui Youhan, dem Enkel Dschingis Khans, ist. Aber die anderen sind der Meinung, dass es sich bei diesem Steinhaufen um ein Bauwerk mit besonderer Bedeutung handele. Zhang Hui, Mitarbeiter des Museums Xingjiang, untersuchte diese alten Steingräber und verglich sie mit den vom Internationalen Weizenfelderkreis-Forschungszentrum (CCCS) veröffentlichten Bildern von den Weizenfelderkreisen. Seine Forschungsergebnisse beweisen, dass diese alten Gräber den Weizenfelderkreisen sehr ähneln. Darüber hinaus fand er in anderen Gebieten Xingjiangs wie in Hejing (chinesisch: 和静) auch solche Steingräber, die wie die in Großbrittanien, Russland und Australien gefundenen Weizenfelderkreise aussehen.
In der Nähe dieser Gräber gibt es auch viele "Hirsch-Steine", die ebenfalls bei Archäologen große Aufmerksamkeit finden. Es handelt sich um 2 m hohe Steinbläcke mit eingeschnitzten Hirsch- und anderen Tierfiguren. Die Untersuchungen beweisen, dass diese Steinschnitzereien vor 3000 bis 4000 Jahren entstanden sind. über diese "Hirsch-Steine" gibt es verschiedene Meinungen. Viele Archäologen meinen, dass der Hirsch von den örtlichen Nomaden als Totem verehrt wurde.


























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