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Sechs-Banyan-Tempel
Der Sechs-Banyan-Tempel ist ein weltbekannter Tempel für Buddhismus.
Der Sechs-Banyan-Tempel, der sich in der Nähe des Guangxiao Tempels befindet, liegt an der Sechs-Banyan-Straße. Er ist ein weltbekannter Tempel für Buddhismus mit einer langen Geschichte. Der Tempel bekam seinen Name, als Su Dongpo, ein berühmter Dichter der Song-Dynastie, eine Widmung für den Tempel schrieb. Gemeinsam mit dem Guangxiao-Tempel, dem Hualin-Tempel und dem Haichuang-Tempel werden diese vier Tempel als die vier größten Kloster für Buddhismus in Guangzhou bezeichnet.
Der Sechs-Banyan-Tempel, dessen ursprünglicher Name Baozhuangyan-Tempel war, wurde im Jahr 537 in der südlichen Liang-Dynastie gebaut. Die Wei, Jin, südlichen und nördlichen Dynastien waren für den Buddhismus in China eine Blütezeit. Insbesondere der Wu-Kaiser der südlichen Liang-Dynastie trat fanatisch für die Popularisierung des Buddhismus ein. In seiner Regierungszeit wurden landesweit eine große Menge von Tempeln erbaut, eingeschlossen der Baozhuangyan-Tempel. Damals brachte der Tanyu-Mönch, der Onkel des Wu-Kaisers, ein Sariputta aus Kambodscha von Nanjing nach Guangzhou mit. Um den Mönch und den buddhistischen Schatz zu begrüßen, organisierte der damalige Leiter von Guangzhou die Bauarbeit des Baozhuangyan-Tempels. Ein hoher Turm wurde nur für die Aufbewahrung des Sariputtas in den Tempel gebaut.
In der südlichen Han-Dynastie brannte der Tempel nieder, aber im Jahr 989 in der nördlichen Song-Dynastie wurde er wieder aufgebaut und in Jinghui unbenannt. Später im Jahr 1097 wurde auch der Turm wieder hergestellt und als Qianfo-Turm benannt. Als Su Dongpo, ein großer Dichter und Literat der Song-Dynastie, einen Aufenthalt in Guangzhou machte, besichtigte er einmal den Jinghui-Tempel. Ein Mönch bat ihn um seine Widmung. Su sah, dass im Tempel sechs üppige Banyan standen, deren Wurzeln sich miteinander verflochten. Das hielt er für still und heilig, weshalb er einfach die zwei Schriftzeichen Liu Rong ("Sechs Banyan") schrieb. Die Leute legten großen Wert auf die Widmung, weswegen sie zu einer Gedenktafel gemacht und an das Tor gehängt wurde. In der Ming-Dynastie im Jahr 1411 wurde der Tempel in Sechs-Banyan-Tempel und die Pagode in Sechs-Banyan-Pagode, die auch den anderen Name Blumenpagode hat, umbenannt.
Der ursprungliche Jinghui-Tempel hatte eine umfangreiche Fläche, danach verkleinerte er sich allmählich. Der heutige Sechs-Banyan-Tempel bedeckt eine Fläche von 7000 qm, sein Tor geht nach Süden. Wenn man hinein geht, kann man im Westen die Halle des Himmels, die Sechs-Banyan-Pagode und die Halle von Mahavira sehen, im Norden die Unterkunft der Mönche finden und im Süden den Korridor der Denkmale, die Halle von Guanyin, die Halle von Liuzu und den Pavilion des Banyans besichtigen.
Die Sechs-Banyan-Pagode, die die höchste Pagode aus der Song-Dynastie im Lingnan-Gebiet ist, befindet sich im Herzen des Tempels. Aus der Vogelperspektive betrachtet ist die Pagode achteckig, sie ist 57,6m hoch und hat 17 Stockwerke. In der Pagode gibt es mehr als 1000 gravierte Figuren der Götter, die schöne Malerei des Himmels und der heiligen Pagode. Da in der alten Zeit der Tempel am Perlfluss lag, baute man für den Turm neun Brunnen um das Fundament, um das Fundament vor Wasser zu schätzen. Darauf baute man die Pagode auf. Wenn man zur Spitze der Pagode aufsteigt, kann man einen herrlichen Ausblick auf die ganze Stadt bekommen.
Hinter der Pagode ist die Halle von Mahavira. Mit der Pagode in der Mitte sieht der Tempel eher wie ein indischer Tempel in der alten Zeit aus. In der Halle gibt es drei Götter zum Beten: Siddhartha Gautama für die Gegenwart, Amitabha Buddha für die Vergangenheit und Medizin-Buddha für die Zukunft.
Mit der Blumenpagode als einem Symbol des Tempels zählt der Sechs-Banyan-Tempel zu den zehn schönsten Sehenswürdigkeiten in Guangzhou.
























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