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Shuangfeng
Shuangfeng ist die Heimat des Schnees.
Shuangfeng (chinesisch: 双峰), auch die Heimat des Schnees genannt, liegt vier Stunden westlich der Stadt Hailin (chinesisch: 海林) in der Provinz Heilongjiang (chinesisch: 黑龙江).
In den letzten Jahren ist sie zunehmend bekannter geworden, weil sie wegen ihrer unvergleichlichen Landschaft internationale Erwähnung fand. Der populäre Roman "Waldmeer und Schnee-Ebene" aus dem Jahr 1956 des Autors Qu Bö spielt in dieser Landschaft.
Shuangfeng liegt mitten in einem Wald von ca. 297 Hektar Größe aus hauptsächlich koreanischen Kiefern. Die Bäume sind durchschnittlich 400 Jahre alt und mehr als 30 Meter hoch. Und wenn der Wind hindurchfährt, klingt es wie Donner. Hier entspringt der Hailang, der wichtigste Nebenfluß des Mudan. Im Sommer kommen Touristen zum Rafting, zum Campen und Wandern. Im Winter kann man hier Ski fahren.
Der Winter kommt früh nach Shuangfeng und dauert normalerweise sieben Monate. Der Schnee liegt meist bis zu zwei Meter hoch. Shuangfeng ist sicher der schneereichste Ort Chinas. Da sein Schnee besonders fein ist, heißt die Gegend auch "Heimat des Schnees".
Die Gemeinde Shuangfeng ist sehr klein. Wenn Sie im Winter dorthin kommen, werden Sie nur eine Straße sehen. Alle Zugangsstraßen zu den Häusern werden allerdings regelmäßig von ihren Bewohnern geräumt, doch am Straßenrand türmen sich hohe Schneewälle. Hier fahren vor allem große Holztrucks und Schlitten, und die meisten Bewohner arbeiten zwar in der Holzindustrie, doch ist diese nicht mehr die einzige Einnahmequelle, denn der Tourismus hat an Bedeutung gewonnen. Fremde werden herzlich empfangen und mit den lokalen Spezialitäten bewirtet. Man schläft auf dem "kang", beheizten Betten, die typisch für diese nordöstliche Region sind. Man kann Hundeschlitten mieten. Die frische, klare Luft nach einem Schneesturm und die Freundlichkeit der Menschen dort sind für jeden ein unvergeßliches Erlebnis.
Die meisten Menschen wohnen noch in den alten Holzhäusern. Während der Schneesaison sind sie tief verschneit und sehen aus wie Pilze in einer Landschaft für Riesen. Jedes Haus hat einen kleinen Garten, von einem Flechtzaun umfriedet, der sich vom Schnee wie der Strich eines Künstlers auf einem weißen Blatt Papier abhebt. Wenn die Bewohner ihre Wäsche aufhängen, sieht es aus, als hingen dort Eislutscher. Es ist ein Ort wie aus einem Märchen. Und nachts ist der Ort noch zauberhafter. Die Dorfbewohner hängen rote Laternen nach draußen, und ihr rotes Licht verwandelt das ganze Dorf in einen unwirklichen Ort.



























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