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Strategie
Die Strategie der langfristigen Bevölkerungsentwicklung.
Die Kontrolle des Bevölkerungsbestandes ist die Basis einer nachhaltigen Entwicklung. China ist das bevölkerungsreichste Land der Welt, obwohl China seit den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts aufsehenerregende Erfolge bei der Kontrolle des Bevölkerungswachstums erzielt und das Bevölkerungswachstum wesentlich abgeschwächt hat.
In- und ausländischen Prognosen zufolge dürfte zwischen 2040 und 2050 bei einer Bevölkerung von 1,6 Milliarden das Nullwachstum erreicht werden. Das heißt, die chinesische Bevölkerung wird in den kommenden 40 Jahren noch um 300 Millionen zunehmen, der Bevölkerungsdruck wird also größer. Für ein wirtschaftlich unterentwickeltes Land mit einer großen Bevölkerung und relativ wenig Ressourcen ist es lebenswichtig, der Kontrolle des Bevölkerungsbestandes Priorität einzuräumen und möglichst schnell das Nullwachstum zu erreichen. Der Kontrolle des Bevölkerungsbestandes kommt die Schlüsselrolle zu. Wird diese Aufgabe gut gelöst, dann wird der Verbrauch reduziert und die Akkumulation vermehrt, was die Entwicklung der Wirtschaft, des Bildungswesens, der medizinischen Fürsorge und der Altersabsicherung fördert.
Dies wird unmittelbar die Kultur-, Bildungs- und Körperqualität der Bevölkerung erhöhen, ihre Urbanisierung vorantreiben und den Übergang zu einer überalterten Bevölkerung erleichtern. Eltern können sich selbst entfalten, weil sie sich nicht um viele Kinder zu kümmern brauchen; Kinder haben mehr Chancen, zu lernen und ausgebildet zu werden.
Im März 2000 veröffentlichten das Zentralkomitee der KP Chinas und der Staatsrat den Beschluss über die Intensivierung der Arbeit für die Familienplanung und die Senkung der Geburtenzahl. Darin hieß es, nur auf der Basis einer Stabilisierung des niedrigen Geburtenniveaus sei es möglich, das Fundament für die umfassende Lösung des Bevölkerungsproblems und die nachhaltige Entwicklungsstrategie zu legen.
Werfen wir einen Blick auf die Geschichte der Entwicklung von Bevölkerungen sowie der Kultur und der Bildung, so ist eine Regel ersichtlich: je niedriger das Bildungsniveau, desto höher die Geburtenrate, z.B. in entlegenen und rückständigen Dörfern.
Die Erhöhung des Kultur- und Bildungsniveaus bedeutet eine Senkung der Geburtenrate. Außerdem hängt die Geburtenrate mit der Altersstruktur der Bevölkerung zusammen: Eine angemessene Alterung der Bevölkerung ist ein notwendiger Übergang zum Nullwachstum.
Zwischen Stadt und Land sowie von Ort zu Ort bestehen merkliche Unterschiede in der Geburtenrate. So hilft z.B. die Urbanisierung, die Geburtenrate zu senken.
Die Verringerung der Geburtenrate trägt zwar zur Hebung des Wohlstandes bei, doch ob sich dieser dann auf die Bildung zugunsten der Erhöhung der kulturellen Qualität der Bevölkerung auswirkt oder vor allem dem Ausbau der industriellen oder landwirtschaftlichen Produktion zugute kommt, ist von den jeweiligen politischen Prioritäten abhängig.
Die Komplexität des Gesamtproblems erfordert vor allem eins: dass die mit Bevölkerungsangelegenheiten befassten Abteilungen eng mit anderen Behörden zusammenarbeiten und dass alle große Anstrengungen unternehmen, um die nachhaltige Entwicklungsstrategie zu realisieren.
























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