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Taiyuan
Taiyuan ist eine über 2500 Jahre alte Stadt, die der historischen überlieferung zufolge im Jahre 497 v. Chr. zum ersten Mal erwähnt wurde.
Taiyuan (chinesisch: 太原) ist die Hauptstadt der Provinz Shanxi (chinesisch: 山西) in der Volksrepublik China und liegt auf 780 m Höhe. Taiyuan ist heute ein wichtiger Industriestandort in Nordchina, die wichtigsten Industriezweige sind: Kohlebergbau, Eisenverhüttung sowie die Erzeugung von Edelstahl und Aluminium.
Im Laufe ihrer langen Geschichte erlebte Tiayuan viel Glorreiches. Viele berühmte historische Persönlichkeiten wurden hier geboren und zahlreiche historische Stätten hinterlassen.
Früher wurde Taiyuan mit Jinyang oder Bingzhou bezeichnet. Der historischen überlieferung zufolge wurde Jinyang im Jahre 497 v. Chr. zum ersten Mal erwähnt. 248 v. Chr. diente Jinyang als Regierungssitz der Taiyuan-Präfektur. Im Jahre 617 organsierte Li Yuan (später als Tang-Kaiser Gao Zu bekannt) zusammen mit seinem Sohn Li Shimin (später als Tang-Kaiser Tai Zong bekannt) hier einen Bauernaufstand und erwählte Taiyuan zur "Beidu" (Nördlichen Hauptstadt). Nach 742 gehörte Taiyuan mit Luoyang und Kaifeng zu den drei größten Metropolen Chinas. In der Song-Zeit (960-1279) wurde Taiyuan durch Kriegswirren zerstört und später wiederaufgebaut. In den darauffolgenden Dynastien Yuan, Ming und Qing war Taiyuan eine wichtige Garnisonstadt.
Heute ist Taiyuan (chinesisch: 太原) die Hauptstadt der Provinz Shanxi (chinesisch: 山西) und auch eine wichtige Industrie-und Handelsstadt Nord-Chinas. Als historische Kulturstadt verfügt Taiyuan über zahlreiche Kulturdenkmäler wie den kaiserlichen Jinci Ahnentempel (chinesisch: 晋祠) aus der Zeit der Nördlichen Wei-Dynastie (386-534), die Doppelpagoden aus der Ming-Zeit (1368-1644), die taoistischen Longshan Grotten (chinesisch: 龙山石窟) aus der Yuan-Zeit (1279-1368) und die Tianlongshan Grotten (chinesisch: 天龙山石窟) aus der Zeit der Sui- und Tang-Dynastie (581-907). Darüber hinaus gibt es in der Umgebung Taiyuans viele touristische Attraktionen wie den Jinyang-See, den Yunding- (chinesisch: 云顶山 ) und den Jueshan-Berg (chinesisch: 珏山).
Die Tianlongshan Grotten (chinesisch: 天龙山石窟) im Südwesten der Stadt Taiyuan (chinesisch: 太原), sind über zwei Berge verstreute buddhistische Höhlentempel. Auf dem östlichen befinden sich 8 Grotten, auf dem westlichen 13. Sie wurden vom 5. bis 8. Jahrhundert, von der Zeit der Nördlichen Qi-Dynastie bis in die Tang-Dynastie, gegraben und enthalten künstlerisch hochrangige Skulpturen und Reliefs. Seit 2001 stehen die Tianlongshan Grotten auf der Liste der Denkmäler der Volksrepublik China.
Die Longshan-Grotten (chinesisch: 龙山石窟) befinden sich auf dem Gipfel des Longshan-Berges ("Drachenberg"), ca. zwanzig Kilometer südöstlich von Taiyuan. Es handelt sich bei den Grotten um eine der wenigen daoistischen Höhlenkomplexe in China. Sie wurden von dem daoistischen Mönch Song Defang (chinesisch: 宋德芳), dem Quanzhen-Patriarchen, in der frühen Jahren der Mongolen-Zeit, und zum Teil auch früher, angelegt. Es gibt darin neun Höhlen mit über vierzig Statuen und Inschriften auf den Wänden aus der Mongolen-Zeit. Seit 1996 stehen die Longshan Grotten auf der Liste der Denkmäler der Volksrepublik China
In der Geschichte war der Handel in Taiyuan sehr entwickelt. Viele Händler aus Taiyuan waren landesweit berühmt. Taiyuan ist auch bekannt als die "Wiege der Opern", das "Meer der Volkslieder" und die "Heimat der Volkstänze".
Taiyuan ist die Heimatstadt vieler berühmter historischer Persönlichkeiten wie des Schriftstellers Luo Guanzhong (sein repräsentativstes Werk sind die "Geschichten der Drei Reiche") und des Malers und Kalligrafen Fu Shan. Zur Erinnerung an die beiden wurde jeweils hier die Guangzhong-Kulturstadt und der Fushan-Park errichtet.



























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