China Reisen » Fotogalerie > Tianmo-Wüste
Tianmo-Wüste
Früher fanden die Pekinger die Tianmo-Wüste vor ihrer Haustüre exotisch.
"Picknick im Sand" wurde für Familien mit eigenem Auto zum beliebten Frühjahrsausflugsziel. Geschäftstüchtige Wüstenmanager verlangten schnell Eintrittsgelder für die zum "Naturpark" erklärte Tianmo-Wüste (chinesisch: å¤©æ¼ ) unweit der Großen Mauer, rund 150 km von Peking entfernt. Heute wird noch immer Eintritt verlangt, jedoch ist der Preis (vor allem im Winter) verhandelbar.
Heute, im Zeichen des Klimawandels, möchte Peking die weitere Ausbreitung der Tianmo-Wüste bei Donghuayuan (chinesisch: 东花å›) verhindern. An den Rändern wird versucht spezielles Gras anzupflanzen und neue Bäume sollen versuchen ihren Teil ebenso dazu beizutragen.
Touristen gibt es natürlich auch noch. Im Gegensatz zu früher sind es aber eher die ausländischen Touristen, die hierher gebracht werden. Ein wenig Wüsten-Feeling nur zwei Stunden entfernt von Peking. Natürlich hat man auch daran gedacht, Kamele in die Tianmo-Wüste zu bringen. Wie man Geschäfte mit Touristen machen kann, muss man Chinesen nicht erst erklären.
Chinesen kommen heute hauptsächlich hierher, wenn die geländegängigen Brötchenpanzer einmal Auslauf bekommen sollen. Dann schieben sich die PS-Boliden durch die Dünen und die Einheimischen freuen sich auf jeden unerfahrenen Fahrer, der im weichen Sand stecken bleibt. Gegen ein angemessenes Entgelt wird gerne eine Schaufel vermietet oder gleich das Fahrzeug aus dem Sand gezogen.
Nicht zu übersehen sind auch die Filmkulissen längst abgedrehter Filme. Filmemacher aus Peking schätzen, ebenso wie die Fahrer der Geländewagen, die nahegelegene Wüste.
Im Winter ist alles beschaulicher. Die Tianmo-Wüste ist nicht besonders groß. Dennoch ist gerade im Winter möglich, mehrere Stunden mutterseelenallein durch die Dünen zu wandern - bis eben dann doch wieder ein Geländewagen auftaucht.
























Mit unserer interaktiven 
