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Die ungleichmäßige Besiedlung
Regionale Bevölkerungsverteilung und regionale Wirtschaft.
Seit Beginn der Reform und Öffnung im Jahr 1978 hat der Wanderungsfluss der chinesischen Bevölkerung rapide zugenommen. Millionen von Menschen sind unterwegs vom Westen zu den Küstengebieten im Osten. Die chinesische Regierung hat eine groß angelegte Erschließungsstrategie für die westlichen Regionen des Landes ausgearbeitet, und das hat die Frage aufgeworfen, ob sich die regionale Bevölkerungsverteilung mit der Weiterentwicklung der Wirtschaft Chinas verändern könnte. Wird die Erschließung der westlichen Gebiete große Mengen von Menschen anziehen? Welche Perspektiven eröffnen sich für die Verteilung der chinesischen Bevölkerung in Verbindung mit der Disposition der Produktivkräfte? Dies sind entscheidende Fragen für die Entwicklung Chinas im 21. Jahrhundert.
Unveränderte regionale Bevölkerungsverteilung in den letzten 100 Jahren
Wie bereits erwähnt, hat sich die regionale Bevölkerungsverteilung Chinas in der langen Geschichte im Wesentlichen nicht geändert. Lediglich geringe Bewegungen waren zu verzeichnen. Dazu zählten der Aufbau im Hinterland in der Vorbereitung auf einen eventuellen Kriegsfall in den 50er und 60er Jahren und die Verschickung einer großen Anzahl Jugendlicher aus den Städten aufs Land in den 60er und 70er Jahren, so dass die Bevölkerung im Südwesten etwas zunahm. Doch die Jugendlichen,
die auf dem Land gearbeitet hatten, gingen wieder in die Städte zurück, und ihnen folgten über zehn Millionen Menschen vom Landesinneren zum Küstengebiet im Südosten Chinas. Der Anteil der Bevölkerung im Westen nahm dadurch sogar ab, das Gefälle der Bevölkerungsverteilung wurde noch größer.
In Bezug auf die geographische Bevölkerungsverteilung kann das Land in West-, Zentral- und Ostchina gegliedert werden.
Westchina umfasst den Nordwesten mit Shaanxi, Ningxia, Gansu, Qinghai und X injiang und den Südwesten mit Chongqing, Sichuan, Guizhou, Yunuan und Tibet. Diese Gebiete machen eine Fläche von 5,469 Millionen Quadratkilometern aus, 56,97 % des chinesischen Territoriums, und im Jahr 2000 lebte hier eine Bevölkerung von 286,66 Millionen, 22,66% der ganzen Bevölkerung Chinas.
Zu Zentralchina gehören Shanxi, die Innere Mongolei, Jilin, Heilongjiang, Anhui, Jiangxi, Henan, Hubei und Hunan mit einer Gesamtfläche von 2,831 Millionen Quadratkilometern, 29,49% des chinesischen Territoriums. Hier lebte im Jahr 2000 eine Bevölkerung von 439,4 Millionen, 34,74% der ganzen Bevölkerung Chinas.
Zu Ostchina zählen Beijing, Tianjin, Hebei, Liaoning, Shanghai, Shandong, Jiangsu, Zhejiang, Fujian, Guangdong, Guangxi und Hainan mit einer Gesamtfläche von 1,3 Millionen Quadratkilometern, 13,54% des chinesischen Territoriums. Im Jahr 2000 zählte dieses Gebiet eine Bevölkerung von 536,22 Millionen, 42,4% der ganzen Bevölkerung Chinas.
So kamen durchschnittlich auf je Quadratkilometer in Westchina 52,4 Einwohner, in Zentralchina 155,2 Einwohner und in Ostchina 412,5 Einwohner.
Das Verhältnis der Einwohnerzahlen zwischen Ost-und Zentralchina war 1:2,66 und zwischen Ost- und Westchina 1:7,87.
























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