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Yardan Geopark
Der staatliche Geopark Yardan in der Provinz Gansu.
Der staatliche Geopark Yardan (auch Yadan, chinesisch: 雅丹) gehört zur zweiten Gruppe der in China genehmigten Geoparks auf Staatsebene. Der über 400 Quadratkilometer große Geopark Yardan liegt 180 Kilometer nordwestlich der Stadt Dunhuang und grenzt im Westen an die Lop Nul Wüste (chinesisch: ç½—å¸ƒæ²™æ¼ ).
Der Sanlongsha Yardan Geopark in der Provinz Gansu (chinesisch: 甘肃) nahe der Ostgrenze von Xinjiang (chinesisch: æ–°ç–†) ist 85 km vom West Yumen Pass (chinesisch: 玉门关) und 170 km von der Stadt Dunhuang (chinesisch: 敦煌) entfernt und wird in China "Stadt des Teufels" oder "Geisterstadt" genannt. Es handelt sich um zwei nahe beieinanderliegende Gebiete, die sich etwa 25 Kilometer von Osten nach Westen und jeweils etwa acht km von Norden nach Süden erstrecken. Die Gebiete bestehen aus leuchtend gelbem bis braunem Sandstein und erheben sich aus der flachen schwarzen Lop-Wüste (chinesisch: ç½—å¸ƒæ²™æ¼ ). Die Seidenstrasse führte durch die Lop-Wüste, (chinesisch: ç½—å¸ƒæ²™æ¼ ) sodass Marco Polo sie in seinen Reiseberichten erwähnte. Bei Sturm entstehen unheimliche Geräusche. Bei Einbruch der Dunkelheit erzeugt der Wind ein schauderhaftes Geheul, so als ob Tausende Raubtiere herumspuken. Der Yardan Geopark hat sich voraussichtlich vor mehr als 700 000 Jahren herausgebildet und besitze eine Größe von etwa 400 km². Hier wurden die chinesischen Spielfilme Hero und The Touch gedreht.
Der staatliche Geopark Yardan (auch Yadan, chinesisch: 雅丹) in der Provinz Gansu darf nicht mit Privatfahrzeugen befahren werden. Im Eintrittsgeld ist aber die Fahrt mit einem Wagen der Parkverwaltung enthalten. Der Park ist mit Touristenbussen auf einer Straße von Dunhuang aus erreichbar. Die Infrastruktur des Geopark Yardan (auch Yadan, chinesisch: 雅丹) wurde im Jahr 2001 fertiggestellt. Das Informationszentrum am Eingang des Parks hat ein Museum, einen Laden, ein Restaurant, Toiletten und Wohnungen für die Angestellten.
Die durch die Verwitterung entstandene Yardan-Topographie bestimmt den Charakter des Geoparks. Sie ist in einem Zeitraum von mehr als 700 000 Jahren entstanden. Der staatliche Geopark Yardan (auch Yadan, chinesisch: 雅丹) ist die größte weltweit bisher entdeckte Stätte mit topographischer Yardan Beschaffenheit, sie ist auch deutlich ausgeprägt und daher besonders besuchenswert. Neben den Mogao-Grotten (chinesisch: 敦煌莫高窟) ist der Park in Dunhuang eine weitere Attraktion.
Hexenstadt Yardan (auch Yadan, chinesisch: 雅丹)
Es handelt sich dabei um eine Gegend mit einer ganz besonderen Beschaffenheit der Erdoberfläche, die schon in der Periode des Quartärs, also vor rund 7 Millionen Jahren, entstanden ist. Damals gab es hier viele Flüsse und dichte Wälder. Die von den Flüssen mitgeführten Kieselsteine, der mitgeführte Sand und Schlamm bildeten mit der Zeit starke Ablagerungen. Später hoben sich diese Schichten mit der Erdkrustenbewegung aus Flüssen und Seen zu Hügeln empor, die durch heftige Regengüsse zu einem "Erdwald" verwitterten.
Heute sieht man hier viele durch den Wind erodierte Hügel und Mulden. Die Hügel sehen wie Stadtmauern, Burgen, Menschen- und Tierfiguren, Kriegsschiffe und Pyramiden aus, während die Mulden an kreuz und quer verlaufende Straßen erinnern. Wenn nachts die Winde heulen, hat man das Gefühl, als flögen Hexen in großen Scharen über einen hinweg. Daher rührt auch der Name: ,"Hexenstadt". Mit der Erschließung der Westgebiete Chinas und durch die Verbesserung der Verkehrslage zieht diese Gegend immer mehr Touristen und Fotografen an.
Alte Burgen Aisikexia’er
Die Burgen liegen in der Hexenstadt. Aisikexia’er bedeutet in der uigurischen Sprache so viel wie "schäbige Altstadt". Es gibt zwei wichtige Burgen. Sie wurden mit Lehm gebaut und sind nach Norden gerichtet. Sie sind zweistöckig und stehen auf einem 5 m hohen Hügel. Aus der Ferne sind sie nur schwer von der-Beschaffenheit der Yardan (auch Yadan, chinesisch: 雅丹) zu unterscheiden.
























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