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Yulong Xueshan
Der Yulong Xueshan ist das höchste Massiv südlich des Yangtse
Der Yulong Xueshan (chinesisch: 玉龙雪山) gehört zur Hengduan-Gebirgskette (chinesisch: 横断山脉). Der Yulong Xueshan wird in deutschen Übersetzungen oftmals als Jadedrachen-Schneeberg bezeichnet. Er ist in nord-südlicher Richtung 35 km lang und in ost-westlicher Richtung 12 km breit. Er hat 13 Gipfel, die das ganze Jahr hindurch mit Schnee bedeckt sind, daher wird er auch als "Schneeberg" bezeichnet.
Sein Hauptgipfel Shanzidou (chinesisch: 扇子陡) liegt 5596 Meter über dem Meeresspiegel. Auf dem Berg gibt es nicht nur Gletscher, die bereits vor 70 Millionen Jahren entstanden sind, sondern auch eine reiche Fauna und Flora.
Statistischen Angaben zufolge gibt es hier 3200 Arten an Samenpflanzen. In den dichten Wäldern leben 59 Arten seltener Tiere.
Der Yulong Xueshan wird von der örtlichen Naxi-Nationalität (chinesisch: 纳西族) als heiliger Berg angesehen. Die Naxi glauben, der Yulong Xueshan sei die Inkarnation des Berggottes, an den die Naxi glauben. Wenn sich die Naxi gegen feindliche Angriffe zur Wehr setzen mussten, war ihnen der Berggott Sanduo immer behilflich gewesen.
Heute ist der Yulong Xueshan eine der großen touristischen Attraktionen der Stadt Lijiang (chinesisch: 丽江) in der Provinz Yunnan (chinesisch: 云南). Daher legte die Stadtregierung großen Wert auf den Umweltschutz dieses Berges. Eine Seite des Massivs formt die eine Kante der Tiger-Sprung-Schlucht (chinesisch: 虎跳峡).
Der Shanzidou wurde bislang nur einmal am 8. Mai 1987 durch eine US-amerikanische Expedition bestiegen.
Wissenschaftler behaupten, dass diese Gebirgsmasse aus der Zeit der Dinosaurier vor 230 Millionen Jahren stammt, und in den letzten 600,000 Jahren langsam ihre heutige Form annahm.
Die Gletscher auf den fünf Hauptgipfeln und die silbergrauen ewigen Schneefelder werden häufig von Stürmen heimgesucht.
Der Berg ist ein Heiligtum für Tiere, die noch nie in Berührung mit Menschen waren und einem Planzenreich, das schon alt war, als die Gärten Babylons gerade erst entstanden waren.
Auf den alpinen Wiesen der unteren Hänge singen einsame Schafhirten ihre Lieder und setzen wilde Echos in Bewegung, wenn sie auf ihren Bambusflöten spielen.
Das Paradies auch für Botaniker, die hier das "Königreich der medizinischen Pflanzen" vorfinden. Von den 13.000 unterschiedlichen Pflanzenarten in ganz Yunnan, sind die Hälfte auf dem Jade-Drachen Schnee-Berg zu finden. Hier wachsen 400 Baumarten der Urwald Familie. Die Hänge sind bewachsen mit Tannen, Rottannen, chinesischen Schierlingstannen, chinesischen Lärchen und wohlriechendem Kampfer.
Man kann hier über 50 Azaleen-, 60 Primel-, 8 Mohn-, 20 Lilien-, 4 Pfingstroesen-, 5 Camelien-, 50 wilde Enzian- und 6 blühende Holzapfelarten finden. In den Monaten April bis Juni werden die Hänge von den blühenden Azaleen in ein Farbenmeer verwandelt, und im Herbst erstrahlen die Sümpfe im Blau der bluehenden Enziane. Zehn Monate im Jahr blühen die Berge insgesamt.
Eine seltene Tee-Sorte, der Wilde Schnee Tee, wächst hier, und wird von den Naxi als Heilmittel gegen hohen Blutdruck gepriesen. Er reift in den letzten Monaten des Jahres heran: Im November, Dezember und Januar klettern die Naxi Männer, Frauen und Kinder hinauf um den Tee zu pfluecken. Getrocknet sieht er dann aus wie kleine verschrumpelte Apfelstreifen, die von der Sonne weiß gebleicht sind.
Bilder und Fotos vom Yulong Xueshan in Yunnan
Mehr über den Yulong Xueshan
Der Yulong Xueshan (chinesisch: 玉龙雪山) ist wie schon erwähnt auch ein Paradies für seltene Tierarten, die auf den unterschiedlichen Hoehen der Berghänge leben - 30 Arten stehen unter staatlichem Naturschutz - darunter der wilde Esel, der Yunnan Goldnasen Affe, eine Panda-Art, der Bisamhirsch, der Wolkenleopard, der Blutpfau, der silberne Pfau und eine fleckige, gelbe Katzenart.
Als eines der geschützten Naturreservate in Yunnan (chinesisch: 云南) wird ein Eintrittsgeld verlangt, das für die weitere wissenschaftliche Arbeit, das Sammeln von Pflanzenspezien, fotografieren und filmen derselben gedacht ist.
Der Schnee, den man vom Yunshanping (Wiese der Drachen-Rottanne) gen Westen schauend sieht, glitzert grünlich. Die einzige Erklärung, die man bisher dafuer fand, ist dass dieses Phenomen durch Kristalle oder Algen entstehen koennte. Der Gletscher ist mit einer Breite von fast 13 m und einer Laenge von 35 m einer der tiefliegensten in China.
Viele Wissenschaftler und Touristen zieht es jährlich in den Bann dieses Berges. Schon 1837 stellte der Franzose Bacier in seinem Buch "Universum" den JYulong Xueshan (chinesisch: 玉龙雪山) vor.
Von der Stadt Lijiang (chinesisch: 丽江) aus hat man einen wundervollen Blick auf den Berg, obwohl sich die Spitze meist in einer Wolkenkrone verbirgt, ihr höchster Gipfel, Shanzidou (chinesisch: 扇子陡), ragt rechts hervor, während zur Linken der Schwarze Schnee Gipfel zu sehen ist. Einen ebenfalls wunderbaren Blick auf den Yulong Xueshan (chinesisch: 玉龙雪山) bekommt man vom "Black Dragon Pool" Heilongtan (chinesisch: 黑龙潭), der sich 15km nördlich der Stadt befindet. Der Black Dragon Pool bietet zudem eine schöne Landschaft voller Bäume und interessanter Bauwerke. Der Longguan Tempel (Dragon Spring Tempel) und der Black Dragon Palast aus der Qing und Ming Dyanstie sind die Höhepunkte. Vor dem Longguan Tempel stehen 3 herrliche Bäume: ein Pflaumenbaum aus der Tang Dynastie, eine Zypresse aus der Song Dynastie und eine Kamelie aus der Ming Dynastie.

























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