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Übergang zur Zivilisation
Die urzeitliche Kultur ist die Wurzel der chinesischen Zivilisation.
Verschiedene Sippen, die ihre produktiven Tätigkeiten unter unterschiedlichen Bedingungen ausführten, schufen frühe Kulturformen mit jeweils eigenen Besonderheiten. Das Flussgebiet des Gelben Flusses war die Wiege der chinesischen Shu-Mai (Hirse-Weizen)-Landwirtschaft. Die vergleichsweise vollendeten landwirtschaftlichen Werkzeuge und Tierhaltung wie die von Hühnern, die in den Überresten der Pei-Ligang-Kultur in Henan und der Ci-Berg-Kultur in Hebei, die vor 7000 oder 8000 Jahren bestanden, freigelegt wurden, zeigen, dass China das erste Land auf der Welt ist, das Hühner züchtete.
Die Hemudu-Kultur in Zhejiang entwickelte die Technik des Reisanbaus. Ausgegrabene karbonierte Reiskörner wurden als künstlich angebaut identifiziert und belegen somit die älteste Reiskultur auf der Welt. Zwei weitere Sorten von Reiskörnern wurden als Japanreis und Indienreis identifiziert.
Primitives Weben war eine Art von Handwerk in seiner ältesten Form. Es griff manche Techniken aus der Herstellung von Bambuswaren auf. Im Neolithikum kannte die manuelle Weberei zwei Methoden, nämlich Flachweben und Hängeweben. Die älteste Seide wurde in den Überresten der Liangzhu-Kultur in Huzhou, Provinz Zhejiang, ausgegraben. Das einzige Webwerkzeug zu dieser Zeit war das Weberschiffchen.
Zur gleichen Zeit kamen religiöse Vorstellungen auf. Religiöse Konzepte und V orstellungen wie die Verehrung von Phallus, Sonne und anderen Gotten wurden in den Felsbildern und Schnitzereien, in der Gestaltung von Häusern und der Grabanlagen zum Ausdruck gebracht. Die Hongshan-Kultur in der heutigen Provinz Liaoning ist das wichtigste Beispiel der neusteinzeitlichen Kultur. Der mit Stein gebaute Komplex, der am Fuß des Berges Kazuodong entdeckt wurde, und die in Niuheliang entdeckte Ruine eines Tempels zur Verehrung einer Göttin sind hauptsächlich quadratisch und zur Hälfte unterirdisch. Der Tempel, einige Gruppen von Steingräbern und ein ummauerter Platz, vielleicht eine Burg, die eine Fläche von etwa 40000 Quadratmeter bedeckte, waren die Orte, wo die frühzeitlichen Menschen den Göttern und den Vorfahren opferten. Im Tempel der Göttin wurden einige feingefertigte und zynisch gestaltete Töpferwaren gefunden, die Opferzwecken dienten. Dies verdeutlicht, dass viele Opferzeremonien im Tempel stattfanden und zu dieser Zeit vergleichsweise fortgeschrittene frühzeitlichen Gruppen aufkamen. Ein schweineähnlicher Drachen aus Jade, ein halbkreisförmiger Anhänger mit zwei Drachenköpfen aus Jade und die Überreste des Unterkiefers von einem bunt bemalten schweineähnlichen Drachen sind die ältesten Drachenbilder aus der grauen Vorzeit, welche die Archäologie kannte. Jade wurde zu vielfältigen Schmuckwaren oder kleinen Figuren wie Seeschildkröten und Vögeln verarbeitet. Solche Figürchen wurden in der Nähe von Steinbauten für Gedenkfeiern entdeckt. Sie stehen für religiöse Symbole oder waren für religiöse Zwecke bestimmt.
























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